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http://www.criollo-crzvd.de
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Südamerika

Freizeit-, Distanz- und Wanderreiten, Westernreiten und Rinderarbeit

1,38 bis maximal 1,50 Meter

alle Farben, häufig Falben mit Aalstrich, Overo-Scheckung

Ursprung

 

Südamerika (Argentinien, Uruguay, Chile, Brasilien, Paraguay)

Zuchtgebiet(e)

Allgemeines zur Pferderasse

CRIOLLOS sind für die verschiedensten Sparten des Reitsports geeignet: Wanderritt, Distanzritt, Reining, Rinderarbeit, Working Cowhorse ...

Hier bei uns findet der CRIOLLO in der Freizeitreiterei seine häufigste Verwendung. Auf Grund seiner rassetypischen Ausdauer, Härte und seiner bemerkenswerten Trittsicherheit, seiner Zuverlässigkeit und seiner Genügsamkeit in der Haltung eignet er sich hervorragend für Wanderritte und natürlich auch für anspruchsvolle Distanzritte. Der CRZVD ist bemüht, für diese Vorzüge der CRIOLLOS zu werben, die Rasse bekannt zu machen und natürlich sich dafür zu verwenden, die Zucht nach den rassespezifischen Richtlinien zu betreiben. Obgleich die eindeutigen Vorteile des CRIOLLOS in seiner Ausdauer liegen, eignet er sich außerdem bedingt für verschiedene Sparten der Westernreiterei.

Gut ausgebildet und geritten ist er durchaus erfolgreich einsetzbar in Reining oder bei der Rinderarbeit. Und nicht zuletzt sind aus vielen CRIOLLOS oder Mestizos liebenswerte Familien- und Freizeitkumpels geworden, trotz des nicht immer guten Images, das der Rasse noch anhaftet, hervorgerufen durch unzählige verstörte und verdorbene Tiere, die zu Anfang in Unmengen durch die Schiffstransporte zu uns kamen und als preiswerte Western- und Anfängerpferde gehandelt wurden. Auch hier sieht der CRZVD eine Aufgabe, sich nämlich für seriöse und tiergerechte Importe einzusetzen bzw. nur solche zu unterstützen. Neben Adressen verschiedener Gestüte in Deutschland, die über den CRZVD zu erfahren sind, können auch Importeure, die gute und reelle Tiere anbieten, vermittelt werden.

Exterieur

Grundlage für alle Morphologieprüfungen ist der Rassestandard für CRIOLLOS, der in allen Zuchtländem (Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay) bis auf zwei Punkte gleich ist:

Das Stockmaß kann leicht variieren und Tobianos sind nicht überall zugelassen. Der Rassestandard wurde von der Internationalen Föderation der CRIOLLO-Zuchtverbände (Federacion Intemacional de Criadores de CRIOLLOS) beschlossen und ist festgehalten in dem Standardwerk der CRIOLLO-Zucht "CRIANDO CRIOLLOS" von R.C. Dowdall.

Demnach hat der CRIOLLO einen Kopf mit geradem bis leicht konvexem Profil, einen starken Hals, eine kräftige, breite und tief angesetzte Brust, die Rückenlinie ist relativ gerade, die Kruppe rund mit tiefem Schweifansatz; er hat ein stabiles Fundament, ist kräftig bemuskelt und die Hufe sind klein und hart. Die ldealgröße liegt bei 1,44 Meter, zugelassen sind Abweichungen von 1,38 bis maximal 1,50 Meter, wobei jedoch empfohlen wird, 1,48 m nicht zu überschreiten (Stuten 2 Zentimeter weniger).

Da CRIOLLOS um die Jahrhundertwende stark mit fremden Rassen, hauptsächlich Vollblut, Kaltblut (Percheron) und Araber eingekreuzt wurden und es eines der Anliegen der heutigen Züchter ist diese Einflüsse aus der Rasse zu entfernen, ist es von Bedeutung, auch feine Merkmale von Einkreuzungen zu erkennen.

So ist z.B. der CRIOLLO-Kopf immer sehr typisch. Ein schmaler und langer Kopf lässt auf andere Einflüsse schließen. Speziell Arabereinfluss kann man an einem "quadratischen" Maul erkennen. Der Widerrist darf weder zu ausgeprägt (Vollbluteinschlag) oder zu flach sein (Kaltblut/Percheroneinfluss). Die Kruppe soll gut gerundet, aber nicht voluminös sein. Eine gerade Kruppe (mit entsprechendem Schweifansatz) lässt auf Arabereinfluss schließen. Wenn die Mittellinie der Kruppe eine Einkerbung bildet, bedeutet das Kaltbluteinfluss. Der Schweif ist tief angesetzt und gut zwischen den Schenkeln eingebettet. Er muss sehr viele und sehr kräftige Haare haben. Wenn das Pferd aufgeregt läuft, darf der Schweif nicht hoch gestellt sein (Araber, Vollblut). Beim CRIOLLO wird der Schweif so gut wie nicht getragen. CRIOLLOS haben nur relativ wenig Behang an den Beinen. Er darf sich auf keinen Fall weit über das Röhrbein bzw. den Mittelfuß und auch nicht an den Seiten hochziehen (Kaltblut). Die Hufe dürfen nicht zu groß sein und seitlich wenig Neigung haben, d.h. die Sohle ist relativ klein. Der Kronrand ist wenig erhaben.

 

Interieur

zäh, genügsam, ausdauernd, wendig, extrem trittsicher

Zuchtgeschichte

Der CRIOLLO stammt von den Iberischen Pferden ab, die durch die spanischen Eroberer im 16. Jh. nach Südamerika kamen. Durch jahrhundertelange, natürliche Selektion entstand dieses kleine, widerstandsfähige Robustpferd, das Arbeitspferd der Gauchos. Vor 75 Jahren wurde ein einheitlicher Rassestandard festgelegt, der von den Zuchtverbänden in Südamerika streng kontrolliert wird. Bei uns wurde 1994 der CRIOLLO Zuchtverband Deutschland e.V. gegründet, der dem Spezialpferderassenverband Bayern angeschlossen ist, welcher mit der Durchführung von speziell ausgearbeiteten Leistungs- und Zuchtprüfungen eine Basis geschaffen hat, die der Rasse der CRIOLLOS gerecht wird und eine rassetypische Zucht gewährleisten kann.

Quelle(n)

http://www.criollo-crzvd.de

Wo kann ich Pferde dieser Rasse reiten?

Reiterreisen zur Rasse bei Pferd & Reiter

Foto-Galerie

http://www.criollo-crzvd.de

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Literatur

Criollo